Kentaur LCA

Life Cycle Assessment.

Transparency in practice.

Bei Kentaur übernehmen wir Verantwortung, indem wir die Umweltauswirkungen unserer Produkte messen und verstehen.

Das tun wir im Rahmen unserer Verantwortungsstrategie Our Choice. Dabei arbeiten wir systematisch mit den Entscheidungen, die unsere Produkte prägen. Das betrifft sowohl die Materialien, die wir auswählen, als auch die Art und Weise, wie unsere Produkte hergestellt werden.

Ein wichtiger Teil dieser Arbeit sind unsere Lebenszyklusanalysen (LCA). Sie helfen uns, die Umweltauswirkungen unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu messen. Durch den Einsatz von LCA schaffen wir mehr Transparenz in unseren Umweltdaten, damit du eine bessere Grundlage für fundierte Entscheidungen hast.

Die Ergebnisse von LCA können jedoch komplex sein. Auch wenn wir die Umweltauswirkungen bis zum Zeitpunkt der Distribution messen können, spielt die Nutzungsphase ebenfalls eine wichtige Rolle für den gesamten Umweltfußabdruck eines Produkts. Wie ein Produkt verwendet und gewaschen wird und wie lange es hält, hat großen Einfluss auf seine gesamte Umweltwirkung.

In der Praxis bedeutet das, dass Haltbarkeit und Nutzungshäufigkeit entscheidende Faktoren sind. Ein Produkt mit höheren Umweltauswirkungen in der Produktion kann über die Zeit hinweg einen geringeren Umweltfußabdruck haben, wenn es länger hält und häufiger genutzt wird als eine Alternative.

Diese Zusammenhänge sind wichtig, wenn LCA Ergebnisse interpretiert werden. Betrachtet man nur Materialien oder Produktionsprozesse, besteht die Gefahr, das Gesamtbild der Umweltauswirkungen eines Produkts zu übersehen.

Gleichzeitig ist Messung entscheidend. Durch die Analyse und den Vergleich zentraler Indikatoren wie Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Flächennutzung bietet LCA eine bessere Grundlage für Entscheidungen und kontinuierliche Verbesserungen.

Unsere ausgewählten Umweltindikatoren

Lebenszyklusanalysen messen eine Reihe verschiedener Umweltindikatoren. Um die Ergebnisse übersichtlicher zu machen, heben wir die Indikatoren hervor, die für unsere Produkte und unsere Wertschöpfungskette besonders relevant sind.

Diese Indikatoren spiegeln Bereiche wider, in denen die Textilproduktion typischerweise erhebliche Umweltauswirkungen hat und in denen Messungen einen besseren Einblick in den gesamten Umweltfußabdruck eines Produkts geben.

Da unsere Arbeitskleidung sowohl aus natürlichen als auch aus synthetischen Fasern hergestellt wird, sind Wasserverbrauch, Flächennutzung und Klimaauswirkungen besonders wichtige Faktoren. Wir berücksichtigen auch Indikatoren, die messen, wie chemische Stoffe und Nährstoffeinträge Ökosysteme und die Biodiversität beeinflussen können.

Die fünf folgenden Indikatoren werden auch auf unseren Produktseiten dargestellt, damit die Umweltauswirkungen leichter zu verstehen und zu vergleichen sind.

Breakerourchoice

So messen wir die Umweltauswirkungen unserer Produkte

Um die Umweltauswirkungen unserer Produkte zu berechnen, arbeiten wir mit Made2Flow zusammen, einem Spezialisten für Lebenszyklusanalysen in der Textilindustrie. Gemeinsam bewerten wir die Auswirkungen unserer Produkte von der Rohstoffgewinnung bis zur Lieferung unserer Arbeitskleidung an unsere Kunden.

Die Berechnungen basieren, soweit möglich, auf Daten aus unserer eigenen Wertschöpfungskette. Sie werden durch verifizierte Daten aus vergleichbaren textilen Lieferketten ergänzt. Auf Grundlage dieses gesamten Datensatzes berechnet Made2Flow die Umweltauswirkungen jedes Produkts über alle Schritte der Lieferkette hinweg.

Die Methode folgt dem internationalen Standard ISO 14040 sowie den Product Environmental Footprint Category Rules for Apparel and Footwear (PEFCR) der Europäischen Kommission. Das trägt dazu bei, dass wir unseren Kunden kontinuierlich präzise und aktuelle Daten bereitstellen können.

Die Datengrundlage besteht aus primären und sekundären Daten. Primäre Daten machen im Durchschnitt 84 Prozent unserer gesamten Datengrundlage aus und werden direkt in unserer eigenen Lieferkette erhoben. Der verbleibende Teil besteht aus validierten sekundären Daten, die auf zuvor erhobenen primären Daten basieren und aufgrund ihrer Relevanz und Repräsentativität für unsere Lieferkette ausgewählt wurden.

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