Bei Kentaur ist der wichtigste Schritt in Richtung Zirkularität, Arbeitskleidung zu entwickeln, die lange hält. Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie häufigem Gebrauch und wiederholter industrieller Wäsche standhalten, sodass sie möglichst lange im Einsatz bleiben können.
Langlebigkeit trägt dazu bei, den Bedarf an neuen Rohstoffen zu reduzieren und die Menge an Textilabfällen im Laufe der Zeit zu begrenzen.
Wie alle Textilprodukte erreicht jedoch auch unsere Arbeitskleidung irgendwann das Ende ihres Lebenszyklus. Wenn das geschieht, arbeiten wir mit Partnern und Projekten zusammen, die sich mit der Wiederverwendung oder dem Recycling von Textilmaterialien beschäftigen, anstatt sie zu entsorgen.
Zirkuläre Lösungen in der Textilindustrie befinden sich noch in der Entwicklung, doch wir arbeiten kontinuierlich daran, Möglichkeiten zu finden, die Lebensdauer von Textilien dort zu verlängern, wo es möglich ist.
Unsere Arbeit mit der Wiederverwendung und dem Recycling von Textilien
Selbst langlebige Arbeitskleidung erreicht früher oder später das Ende ihrer Nutzungsdauer. Wenn das geschieht, arbeiten wir mit Partnern zusammen, die sich mit der Wiederverwendung oder dem Recycling von Textilmaterialien beschäftigen.
Durch diese Zusammenarbeit können bestimmte Textilien im Kreislauf gehalten werden, anstatt entsorgt zu werden.
CIBUTEX
Kentaur ist Teil von CIBUTEX, einer Initiative von Unternehmen aus dem Bereich der gewerblichen Textilien. Die Organisation verbindet Unternehmen, die Textilabfälle erzeugen, mit Partnern, die diese Materialien wiederverwenden oder recyceln können.
Die aktuellen Upcyclingprozesse konzentrieren sich auf weiße Textilien aus 100 % Baumwolle oder Baumwollmischungen mit maximal 50 % Polyester.
Renaissance
Wir haben zuvor mit Renaissance in Frankreich zusammengearbeitet, das mechanisches Recycling von weißen Polyester- und Baumwollstoffresten aus dem Zuschnitt unserer Produktion in Polen durchgeführt hat.
Im Jahr 2024 stellte Renaissance die Annahme von Textilresten und ausgedienten Textilien ein, da die Nachfrage nach recycelten Textilmaterialien nicht ausreichend war. Infolgedessen wurde die vorhandene Kapazität überschritten.
Stoffreste aus dem Zuschnitt unserer Produktion in Polen werden derzeit daher gelagert, während wir weiterhin nach neuen Recyclinglösungen suchen.
Diese Situation spiegelt eine größere Herausforderung in der Textilindustrie wider, bei der Recyclingkapazitäten und die Nachfrage nach recycelten Textilmaterialien noch nicht vollständig im Gleichgewicht sind.


