Vom Fußballplatz zu Michelin-Sternen
Lange bevor Pekka Terävä zu einem der einflussreichsten Köche Finnlands wurde, drehte sich in seinem Leben fast alles um Fußball.
Als Kind verbrachte er den Großteil seiner Freizeit draußen. Die meisten Morgen führten ihn direkt auf den Fußballplatz, und wenn er gerade nicht spielte, fand er immer etwas anderes, womit er sich beschäftigen konnte.
„Ich war immer draußen“, erzählt er. „Wenn ich aufgewacht bin, bin ich direkt zum Fußballplatz gegangen.“
Aus einer Freizeitbeschäftigung wurde schnell mehr. Von 1986 bis 1992 spielte Terävä professionell Fußball, und der Wettbewerbsgeist, der ihn auf dem Platz antrieb, sollte später seine gesamte Karriere prägen. Er hatte den Wunsch, sich ständig weiterzuentwickeln, seine eigenen Grenzen auszutesten und herauszufinden, wie weit er kommen konnte.
Damals wusste er noch nicht, dass seine Zukunft nicht auf dem Fußballplatz liegen würde, sondern in der Küche. Und das geschah beinahe zufällig.
Ein zufälliger Weg in die Küche
Während seiner Jahre als Profifußballer wurde sein Interesse am Kochberuf geweckt. Er begann, eine Welt zu entdecken, über die er zuvor nie nachgedacht hatte.
„Ich erinnere mich noch daran, wie ich dachte: Wow, das ist wirklich interessant.
Je mehr er lernte, desto größer wurde seine Begeisterung. Die Küche gab ihm etwas, das er bereits vom Fußball kannte: die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und besser zu werden.
Der Wunsch, sich selbst herauszufordern, war schon immer ein Teil seiner Persönlichkeit.




